Gruppe bildender Künstlerinnen
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Dass die Spiegel (...) ihre Materialität gleichsam allein in einem Widerschein der Gesichter finden, selbst also kaum Gegenstand der Wahrnehmung sind, macht sie nicht nur zu einem ästhetisch interessanten Werkstoff. Auch das existenzielle Befragen angesichts des Holocaust findet in solcher Reduzierung des Materials eine überzeugende Versinnlichung.
.... Ob schließlich eine ästhetisch "stimmige" Installation im Angesicht des Unfaßbaren nicht letztlich - im Sinne etwa Theodor Adornos - doch immer Bagatellisierung bedeutet, ist eine grundsätzliche Frage, die, wie ich finde, gestellt werden muß.
C. Zürner, Kulturpädagoge Christuskirche
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"In der Gedenkstätte Yad Vashem sah ich ein Foto mit einem Dutzend freundlich lächelnder Frauen meines Alters. Als ich aus der Bildunterschrift erfuhr, dass sie alle KZ-Aufseherinnen gewesen waren, wurde dieses Foto plötzlich wie ein Spiegel für mich. Ich war zutiefst erschüttert darüber, nicht sicher zu wissen, was ich damals getan oder versäumt hätte."
Anna-D. Merkord